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02.09.2018, Uwe Cramer:

Schild klHeute war es soweit, nachdem über Manfred die Vereinbarungen mit den Beteiligten getroffen waren: Die Einsegnung des renovierten Halleschen Stecknerweges am neuen Wegeschild. Eine Delegation unserer Sektion (Uwe Cramer, Marko Turek und Uli Neumann) war am Vortag angereist, morgens kam dann Jenny Bredow dazu. Bei ungemütlichem Wetter mit leichtem Schneetreiben machten sich etwa 30 Bergfreunde auf den Weg von der nahen Schaubachhütte.

Unter Ihnen - zuerst zu nennen - die fleißigen Wegebauer, die Suldener Bergretter um Reinstadler Olaf und Eberhöfer Robert. Dann natürlich Haringer Manfred mit Angehörigen, Diakon Punter Norbert mit Gattin und eine Delegation der befreundeten AVS-Sektion Martell. Nicht erscheinen konnte unser Holzschnitzer Plagg Urban, der beruflich verhindert war. 

Haringer Manfred begrüßte die Anwesenden, bevor der Diakon Punter Norbert mit bewegenden Worten die Einsegnung vornahm. Sie endete mit der Enthüllung des von Urban nach Entwürfen von Jenny und Manfred gefertigten Schildes. Dem folgte ein Foto-Shooting am und mit dem Schild, bevor sich die Anwesenden in Anbetracht der unwirtlichen Witterung in den Gastraum der Schaubachhütte begaben.

Dort gab es von Manfred eine eindrucksvolle »Rede, die Begrüßungsansprache und Danksagungen unserer Sektion, vorgetragen vom 1. Vorsitzenden Uwe sowie von  Reinstadler Lukas einen kurzen Bericht zu den Problemen des Weges und zu sich für 2019 abzeichnenden weiteren Arbeiten.

Der Genuss eines vorzüglichen 3-Gänge-Menüs, gesponsert vom Wirt des Suldener "Alpin Spa Hotels Die Post" und der Schaubachhütte, Wallnöfer Andreas, eröffnete und beschloss ein gemütliches, freundschaftliches Beisammensein. Eine gelungene Veranstaltung! Man versprach sich, den eingeschlagenen Weg fortzuführen.

Wir danken allen Beteiligten!

19.08.2018, Robert Eberhoefer:

Bilder von den Bauarbeiten sind da - siehe oben die Slide Show. Er schreibt:

"Gerne möchte ich Euch einige Fotos vom Bau des Stecknerweges senden.

Die Bergrettung Sulden ist in den letzten 2 Wochen etliche male aufgestiegen und den Stecknerweg so gut es ging gangbar gemacht. Morgen, Montag möchten wir versuchen das letzte Teilstück unter dem Gipfel so gut es geht fertig zu stellen.

Wie bereits in unserer letzten Mail geschrieben haben wir in diesem oberen Teil grosse Probleme mit dem Permafrostboden und können nur ein Provisorium bauen. Wir möchten diesen provisorischen Weg ohne Stahlseile und Tritte versehen, da wir nicht wissen, wie lange es hält und ob es überhaupt den ersten Winter überdauert.

Olaf ist bereits auf der Suche nach einer besseren Variante. Aber diese können wir dieses Jahr nicht mehr verwirklichen.

Während der Bauarbeiten haben bereits sehr viele Bergsteiger den Weg benutzt und sind begeistert von dem Projekt und der Arbeit."

03.08.2018, Robert Eberhoefer:

Er teilt mit:

"Die Bergrettung Sulden war in den letzten Wochen einige Male auf der Eisseespitze über den Stecknerweg um sich ein Bild der Arbeiten zu schaffen. Einige kleinere Passagen wurden auch schon vorbereitet.

In den nächsten Tagen haben wir einen Helikopterflug mit den schweren Stahlseilen und Haken bzw. Stromaggregat und das dazugehörige Equipment um die Arbeiten durchführen zu können.

Bis zum 2. September ist der Weg sicherlich soweit fertiggestellt, damit einer Einweihungsfeier nichts im Wege steht.

Wir haben leider ein grösseres Problem unterhalb des Gipfels. In diesem Bereich ist noch recht viel Permafrost und die Felsen, die wir als Ankerpunkte für die Stahlseile vorgesehen haben sind nicht fest. Das heisst diese Felsen geben nach bzw. rutschen ab. Wir werden für dieses Jahr einen provisorischen, gut gangbaren Weg bis auf den Gipfel vorbereiten. Wir werden uns dann die Situation grossräumig ansehen und in einem zweiten Moment entscheiden, wie wir den endgültigen Weg bis zum Gipfel bauen bzw. anlegen."

Es gibt also auch im nächsten Jahr Arbeit und Unterstützungsbedarf für uns.

24.06.2018, Manfred Haringer:

Im Gespräch mit BRD Olaf Reinstadler gab er zu Verstehen, dass der Arbeitsbeginn erst ca. mitte Juli mit einem Großaufgebot an Mann, stattfinden wird. Ursache der Verzögerung sind die enormen Schneemassen, die gerade in den Nordwest Rinnen lagern und den oberen Teil blockieren.

Habe mit dem Holzschnitzer Urban Kontakt aufgenommen, Jenny hat mein Baumstammprojekt gut geheißen. Werde demnächst das Schnitzholz einkaufen und es dem Kunstschnitzer, der zur Zeit auf einer abgelegenen Alm 2.275m. sommert, auf dem Rücken hinbringen!!!

Damit ist unsere Planung, als Einweihungstermin  die erste Septemberdekade anzupeilen, realisierbar. Dies wird der Höhepunkt einer Hüttentour.

30.05.2018, Manfred Haringer:

Habe versucht den Kontakt mit einem Vinschgauer Holz-Schnitzer herzustellen, der  das Wegschild laut Jennys Layout auszuarbeiten hätte.

...bin der Meinung, es soll etwas besonderes werden! .... das wetterbeständig, einladend und Eindruck macht.

Bei der Wegabzweigung zum Stecknerweg oberhalb Schaubachhütte ist sowieso ein Wegschild angebracht, das vom National-Park im üblichen Layout auf den Einstieg hinweisst.

Unsere neue Hinweißtafel und Wegbezeichnung sollte so aufgestellt werden, daß im Hintergrund die majestätische Königsspitze fotographisch erfasst wird. Damit sich die Bergsteiger komfortabel mit dem Königsspitzen-Hintergrund ablichten können, wäre somit auch rechts und links eine kleine Sitzfläche im halbierten Holzstamm vorgesehen, wo jeder Wanderer sich hinsetzen und bequeme Aufnahmen machen kann. Natürlich ist im zentralen Bereich des Holzstammes in fachgerechter Schnitzkunst der "Hallesche Stecknerweg" mit Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand zu lesen.

Aufstellungsort wäre der Sattelstein, wo zur Zeit das Wegschild des Herrn Steckner angebracht ist.

05.05.2018 Robert Eberhofer (Bergrettung Sulden e.V.): Die Bergrettung Sulden hat letzte Woche eine Versammlung abgehalten und weitere Schritte bezüglich Stecknerweg besprochen. Sobald der Weg Schneefrei ist werden wir umgehend mit den Sanierungsarbeiten beginnen. Aber so wie die Situation zur Zeit ist wird es sicherlich nicht vor Mitte bzw. Ende Juni der Fall sein:

Am Einstieg des Stecknerweg liegen zur Zeit fast 2 Meter Schnee. Da der Weg Richtung Nord-West liegt ist die Sonneneinstrahlung auch nicht so stark, dass der Schnee so schnell schmilzt. In den letzten Apriltagen hat es zusätzlich fast einen halben Meter Neuschnee gegeben.

Wir planen aber so schnell wie Möglich diese Arbeit anzugehen. Wir werden Sie über die laufenden Arbeiten informieren und auch Bilder zukommen lassen. Ich sende Ihnen einen Link der Webcams der Seilbahnen Sulden. Da können Sie erahnen, wie viel Schnee noch am Berg liegt: http://sulden.it-wms.com

04.05.2018, Manfred Haringer: Also gestern hat es wieder am Stecknerweg auf den alten Schneeansammlungen und Windverwehungen Neuschnee draufgelegt. Bs. der obere Teil ist wird voraussichtlich erst Mitte bis Ende Juni passierbar sein. Wobei der untere Teil sicher früher in Angriff genommen werden kann.
Wenn der Schnee geschmolzen und die Arbeiten anlaufen und keine extremen Wetterkapriolen die angelaufenen Arbeiten unterbrechen, so wird sicherlich dein Vorzugstermin Ende Juli machbar sein. Es ist auch das Interesse des BRD Sulden den "Halleschen Stecknerweg" so rasch und so sicher wie möglich, für die gesamten Touristen wieder begehbar zu machen!!!

Dein Schlußsatz hat mir sehr gut gefallen und überzeugt von Eurem festen Willen, der eine Aufwertung für Sulden und der Sicherheit aller Berg liebenden Menschen dient. Solche Vereine sollte es mehr geben, die sich nicht verbal, sondern in der Tat ihre glänzende Seite zeigen!

Kompliment Uwe für deine vorausschauende, hervorragende Initiative! ...a extra Glasl! 🍷🍷🍾💨

Bezüglich Wegeschild hat mir heute früh Jenny ein mail geschickt, ob ich bereits eine Idee oder Vorstellung hätte. Sie mache das Layout und ich übernehme den Praktischen Teil der Ausführung.

18.03.2018: Siehe die beiden Beiträge zu den »Gründen des Projektes und zur »Kommentierung der Beschlussfassung in Südtirol.