IMG 20200802 WA0029Der Harz ohne Wald, acht Teilnehmer, davon vier Frauen, 32 Grad im Schatten, ein nach 100 Kilometern ausgestiegener Wanderleiter, und unfreundliche Gastronomen; das sind die Eckpunkte des 14. Harz-Hundertes Extrem von Seesen über den Brocken nach Lutherstadt Eisleben über 147 km mit zwei Nächten ohne Schlaf.

Es hätte alles so schön sein können. Acht gemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Harz als einmaliges, erholsames Mittelgebirge, 147 Kilometer Wanderstrecke durch eine wunderschöne Landschaft. Und dann das: sterbender oder bereits gestorbener Wald, gleich zwei mufflige Gastronomen, 32 Grad Hitze. Ich hätte mir einen bessere Nonstop-Wanderung über den ganzen Harz vor-stellen können.

Herausragend ist leider nur das sportliche Ergebnis: Mit Elke Öffner aus Schweinfurt und Lutz Hollerbuhl aus Sangerhausen schafften gleich zwei Wanderer den gesamten Harz zum ersten Mal. 

Und links, am Bf. Lutherstadt Eisleben, am großen Ziel v.l.n.r.: Chrsitian Richter (136 km), Andreas Golm (100 km), Elke Öffner (147 km), Petra Formacon (136 km) und Lutz Hollerbuhl (147 km).

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Bodo Schwarzberg, Oktober 2020